Termine und Ausblick auf kommende Veranstaltungen des Teaching Centre 06.09. und 11.10.2011: „Kurs- und Semesterplanung“ sowie „Sitzungsplanung“ mit Prof. Dr. Wolfgang Hallet (JLU) |
Die erprobten Workshops zur „Kurs- und Semesterplanung“ sowie „Sitzungsplanung“ bei Prof. Dr. Wolfgang Hallet finden, wie schon in den vergangenen Semestern, vor dem Start der Vorlesungszeit statt.
Der erste Teil zur „Kurs- und Semesterplanung“ wird bereits am 06. September angeboten. Die Erstellung eines klaren und strukturierten Seminarplans steht im Mittelpunkt dieses Workshops, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, eigene Seminarpläne mit den anderen TeilnehmerInnen zu besprechen und mit den neuen Erkenntnissen des Workshops abzugleichen.
Der zweite Teil zur „Sitzungsplanung“ findet am 11. Oktober statt. Dieser kann selbstverständlich auch unabhängig vom ersten Workshop besucht werden. Hier wird es um die Gestaltung und Planung einzelner Seminarsitzungen und Lernsequenzen, gehen. Eigene Fragen und Unterrichtsbeispiele der TeilnehmerInnen sollen eingebracht und besprochen werden, sodass Sie optimal auf ihre eigenen Lehrveranstaltungen vorbereitet werden
04.04. und 05.05.2010: Hochschuldidaktische Sprechstunden mit Prof. Dr. Dietmar Rösler (JLU)
Prof. Dr. Dietmar Rösler, Hochschullehrer für Deutsch als Fremdsprache an der JLU, bietet auch im kommenden Sommersemester eine hochschuldidaktische Sprechstunde an. Sie ist für diejenigen unter Ihnen geeignet, die Fragen bei der Planung Ihres Seminars haben und diese individuell klären möchten. Es können spezielle Fragen thematisiert werden, von denen Sie denken, dass sie in einer eigens auf Ihre Probleme zugeschnittenen Beratung besser beantwortet werden können als in einem Workshop. Kurz vor Semesterbeginn fand eine erste Beratungsstunde statt. In dieser konnten Seminarpläne diskutiert werden. Fragen zur Struktur der Gesamtveranstaltung oder zur Konzeption einzelner Sitzungen sowie zum geplanten Methodeneinsatz, Leistungsanforderungen etc. wurden individuell beantwortet. Den Verlauf Ihrer Lehrveranstaltung können Sie in einer zweiten Sprechstunde am 5. Mai überprüfen und sich ggf. über Veränderungsmöglichkeiten beraten lassen oder Hilfe für ggf. in den ersten Wochen auftretende ‚Problemsituationen‘ einholen. |
03.11.2011: "Kontext und Kontextualisierung als literatur-didaktische Probleme in der (Hoch-)Schule" mit Dr. Martin Genetsch
In diesem Workshop werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Methoden und Verfahren der Kontextualisierung von Texten vorgestellt, die zu einem vertieften Verständnis einer Kultur beitragen. Diese werden auch praktisch erprobt. Am Beispiel von Robert Brownings Lyrik wird Dr. Martin Genetsch Theorien des historischen Verstehens von Texten zwischen Hermeneutik und New Historicism erläutern, bevor diese durch eigene Anwendung vertieft werden sollen. Im Zentrum stehen dabei didaktische und methodische Fragen der Kulturdidaktik, die durch geschickte Materialarrangements individuelle Konstruktionen einer fremden Zeit bzw. Kultur bei Lernern ermöglichen will. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, wenn möglich einen Laptop mitzubringen. |
17.11.2011: "Stimm-/Sprechtraining für Lehrende" mit Nicole Tamburro (JLU)
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08.12.2011: „Texte mit Studierenden lesen – Eine Wissenschaft für sich“ mit Dipl.-Päd. Dagmar Schulte (WerkNetz)
In diesem Workshop steht ein häufiges Problem von Lehrenden im Mittelpunkt: Die Studierenden lesen nicht – aus welchen Gründen auch immer. Dabei ist selbstständige Textarbeit nicht nur Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten. In vielen Fächern sind das Lesen und Bearbeiten von Texten auch für das Gelingen der Lehrveranstaltung sehr wichtig. Um die Qualität von Lehrveranstaltungen deutlich verbessern zu können, erarbeiten die Lehrenden im Workshop, wie sie die Motivation zum Textstudium wecken und die Textbearbeitung einzeln, paarweise und in Gruppen anleiten können. Außerdem können die TeilnehmerInnen erfahren, wie sie die Kompetenzen der Studierenden beim Lesen und Verarbeiten wissenschaftlicher Texte fördern und Lesetechniken sinnvoll einsetzen. |
12.05.2011: „Interaktive Whiteboards – Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes in der Hochschullehre“ mit Marc Fritzsche M.A. (JLU) |
16. und 17.06.2011: „Offene Lehr- und Lernformen – Innovative Lehransätze für Seminare in den Kulturwissenschaften“ mit Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing (Universität Marburg) |

Teaching IdeaTeaching Idea 6: Portfolioarbeit im Lektüreseminar Von Jennifer Ch. Müller Das Referat wurde entweder alleine oder in einem Team zu zwei Personen vorbereitet und vorgestellt. Die Studierenden mussten die Gliederung und eine Diskussionsfrage für das Seminarplenum spätestens eine Woche vor dem Referat in der Sprechstunde der Dozentin vorstellen. Zwei Tage vor dem Referatstermin wurde das fertige Handout per Email an die Dozentin gesendet. Die Referate sollten für einen Zeitrahmen von circa 30 Minuten konzipiert werden, damit noch genügend Zeit für die umfassende Diskussion des Referatsvortrages, der Diskussionsfrage und der Texte im Plenum übrig war. Parallel zu den ReferentInnen waren in jeder Seminarsitzung noch weitere ExpertInnen zum Thema anwesend, da die Essays und Exzerpte zu der entsprechenden Seminarsitzung vorgelegt werden mussten, in welcher der zu Grunde liegende Text besprochen wurde. Da das Essay auf der Grundlage einer selbst gewählten und ggf. mit der Dozentin in der Sprechstunde diskutierten Fragestellung verfasst wurde, konnten diese Fragestellungen zu Teilen ebenfalls in den Seminarsitzungen diskutiert werden. Ein Essay umfasste circa fünf Seiten und war in der Form eines wissenschaftlichen Essays verfasst. Studierende mit einem verfassten Exzerpt hatten in den Seminarsitzungen den Vorteil, dass sie eine idealerweise sehr gut strukturierte Übersicht über den Text und den Thesen des/der AutorIn vorliegen hatten und in der Diskussion jederzeit ihr eigenen Ausführungen und Argumente mit Zitaten und Seitenzahlen belegen konnten. Das ergebnisorientierte Protokoll einer Seminarsitzung musste in der darauffolgenden Sitzung für alle Teilnehmenden vervielfältigt vorliegen und in einer Zeit von fünf Minuten vorgestellt werden. Damit konnten die Seminarsitzungen inhaltlich miteinander verbunden werden. Aspekte der Portfolioarbeit: - Die einzelnen Bestandteile des Portfolios erfolgen in dem organisatorischen Rahmen der universitären Lehrveranstaltung und stehen damit unter dem inhaltlichen Oberthema der Kritischen Kulturtheorie. - Die einzelnen Teilleistungen sind insofern vergleichbar, da sich die Portfolios lediglich in ihrem dritten Bestandteil strukturell unterscheiden (2. Essay, Exzerpt oder Protokoll). - Die einzelnen Teile des Portfolios stehen in einer inhaltlichen Beziehung zueinander, da die Autoren der Texte der gleichen „Schule“, nämlich der Kritischen Theorie der so genannten Frankfurter Schule, angehören oder sich zumindest auf diese beziehen. - Für die einzelnen Bestandteile des Portfolios sind wechselseitige Synergieeffekte und Potentiale möglich, da die Texte von den Studierenden unter Zuhilfenahme Ihrer erarbeiteten Referate, Essays, Exzerpte und Protokolle besser miteinander verglichen, verknüpfen oder in individuelle Lern- und Erkenntnisprozesse integrieren können. Die Benotung der Teilleistungen eines Portfolios erfolgte bei Referaten und Protokollen unmittelbar und bei Exzerpten und Essays in einwöchigem Turnus, damit die Studierenden zeitnahe Rückmeldungen zu ihren Texten sowie ihren Stärken und gegebenenfalls optimierbaren Leistungen des wissenschaftlichen Arbeitens bekommen konnten. Die Dozentin hatte ebenso bereits frühzeitig einen Eindruck von den Leistungen und offenen Fragen der Studierenden im Bereich der theoretischen Auseinandersetzung und des wissenschaftlichen Schreibens. Auf freiwilliger Basis wurden als ergänzendes Lernangebot zudem acht Exkursionen angeboten. Sieben Exkursionen erfolgten zu der Ausstellung „Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland“ im Jüdischen Museum (Untermainkai) in Frankfurt am Main und je unterschiedlichen Vorträgen. Die Vorträge hatten biographische und/oder theoretische Aspekte der im Seminar bereits gelesenen und diskutierten Texte zum Thema. Die letzte Exkursion erfolgte zu der internationalen Tagung „Hannah Arendt und die Frankfurter Schule“ unter der Leitung von Prof. Liliane Weissberg in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut an die Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Für alle Studierenden, die aus Interesse an den Exkursionen teilgenommen hatten, bildete diese Tagung den Höhepunkt des theorie- und exkursionsreichen Seminars. Bei einer idealen Gruppengröße von 16 Studierenden im Seminar variierte die Teilnehmerzahl an den Exkursionen zwischen zwei und elf Studierenden. Die Exkursionen boten eine gute Ergänzung zur Portfolioarbeit im Seminar. Neben verschieden Formen des wissenschaftlichen Arbeitens hatten die Studierende im Rahmen der Exkursionen zu verschiedenen Vorträgen und einer wissenschaftlichen Tagung die Gelegenheit, zum Seminarthema außerdem die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit von bereits etablierten WissenschaftlerInnen im thematischen Feld des Seminars face to face zu erfahren. |
Die bereits in den vergangenen Semestern durchgeführte kulturwissenschaftliche DoktorandInnenringvorlesung des Teaching Centre am Institut für Anglistik wurde auch in diesem Semester wieder angeboten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar Nünning und Prof. Dr. Wolfgang Hallet fand jeweils mittwochs von 12-14 Uhr eine Ringvorlesung zum Thema „Schlüsselthemen der Anglistik und Amerikanistik / Key Topics in English and American Studies“ statt, die von DoktorandInnen bestritten wurde. Das Themenspektrum der Vorträge war breit. So wurden beispielsweise Vorträge zum Thema Metagattungen, Autorschaft oder der britischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts gehalten. Des Weiteren führte die Veranstaltung unter anderem in die Bereiche Media Studies und Marxistische Literaturtheorie ein. Die meisten der gehaltenen Vorlesungen kann man sich auf dem Videoblog des GCSC anschauen

„Großgruppen. Herausforderungen und Herangehensweisen“ mit Prof. Dr. Michael K. Legutke (JLU) |

„Teaching Portfolio: Dokumentation und Evaluation der eigenen Lehre“ mit Prof. Dr. Michael K. Legutke (JLU) |
HDM - Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen Das HDM bietet an allen drei mittelhessischen Hochschulen ein gemeinsames Programm zur hochschuldidaktischen Aus- und Weiterbildung für Beschäftigte in der Lehre und NachwuchswissenschaftlerInnen an. Als Gemeinschaftsprojekt soll es den Austausch und die Zusammenarbeit aller an der Lehre Beteiligten anregen und gleichzeitig für eine wissenschaftlich kompetente, moderne Hochschullehre qualifizieren. Auch für das nächste Semester hat das HDM wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. |
LehrideeWir möchten erneut auf die Internetseite „Lehridee“ aufmerksam machen. Hier werden Sie über Themen rund um das Lehren und Lernen an der Hochschule informiert. Weiterhin werden aktuelle, hochschuldidaktisch relevante Bibliographien und Internetlinks zur Verfügung gestellt. Besonders hilfreich ist eine umfangreiche Materialsammlung mit Feedback- und Evaluationsbögen, Tipps für Seminare, Lehrideen und Konzepte etc. Diese Seite ist ein Kooperationsprojekt des Netzwerks hdw-nrw mit der Hochschulbibliothek der FH Bielefeld. Hier kommen Lehrneulinge genauso wie erfahrene Dozenten voll auf ihre Kosten. |
Kontakt |
| Falls Sie Fragen zum Angebot des Teaching Centre haben, einen bestimmten Kurs bisher vermisst haben oder uns einfach Feedback jeglicher Art geben wollen, dann schreiben Sie eine E-Mail an: Teaching.Centre@gcsc.uni-giessen.de. Termine sowie aktuelle Informationen zum Teaching Centre finden Sie auch weiterhin auf unserer Homepage.
International Graduate Centre for the Study of Culture |